Politik und Gesellschaft

Darmstädter Netzwerk für politische Bildung



Darmstädter Netzwerk für politische Bildung


Politische Bildung ist eine der zentralen Aufgaben unserer pluralen Demokratie. Daher haben sich im Jahr 2015 mehrere kirchliche und zivilgesellschaftliche Organisationen in Darmstadt und Umgebung zusammengeschlossen, um das Darmstädter Netzwerk für politische Bildung zu gründen. 

Am 9. Mai 2025 haben wir unser zehnjähriges Bestehen mit einem indischen Kulturabend in der Evangelischen Studierendengemeinde gefeiert.


Mitglieder des Darmstädter Netzwerks für politische Bildung:

Evangelisches Dekanat Darmstadt, Wissenschaftsstadt Darmstadt (Amt für Kommunikation, Dezernat I), Katholisches Bildungszentrum nr30, AStA der Hochschule Darmstadt, Evangelische Studierendengemeinde, Katholische Hochschulgemeinde, Akademie des Bistums Mainz in Darmstadt.


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Anmeldung

Rechtsextrem 2.0

Der Aufstieg der Nationalautoritären in Deutschland und Europa

 

Veranstaltungsreihe von

Oktober - November 2026




Rechte und rechtsextreme Akteure befinden sich weltweit im Aufschwung. Mit ihrer menschenverachtenden Agenda und national-autoritären Politik stellen sie eine existenzielle Bedrohung unserer freiheitlichen Demokratie sowie unserer Grund- und Menschenrechte dar.


Zum Auftakt der Reihe erhalten wir einen Überblick über globale Akteure und Netzwerke der extremen Rechten. An einem weiteren Abend blicken wir auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zurück und diskutieren deren Bedeutung für die freiheitliche Demokratie in Deutschland.

Einen vertieften Einblick in lokale Strukturen rechter Akteure und in digitale Kommunikationsstrategien bietet ein Praxis- und Netzwerktag am 7. November. An diesem Tag stehen digitale und analoge Handlungsmöglichkeiten und Handlungsstrategien zum Umgang mit demokratiefeindlichen Akteuren im Mittelpunkt, sowie die vernetzung mit Initiativen, die sich für Demokratie einsetzen.


Den Abschluss der Reihe markiert ein Fokus auf die ideologische Agenda, zentrale Personen und inhaltliche Ziele der rechtsextremen Partei AfD sowie eine Ausstellung zu Orten rechten Terrors in Hessen. Eine Kinoreihe rundet das Programm ab.


Die globale Rechte. Entwicklung – Netzwerke – Folgen 

Rechtsextrem 2.0

Der Aufstieg der Nationalautoritären in Deutschland und Europa

 

Veranstaltungsreihe von

Oktober - November 2026




Weltweit werden Parteien und Bewegungen der radikalen und extremen Rechten stärker. Sie gewinnen Wahlen, bilden Regierungen und beeinflussen öffentliche Debatten. Wo liegen die Ursachen ihres Erfolgs? Wie sind sie miteinander vernetzt? Welches sind ihre Gemeinsamkeiten, worin unterscheiden sie sich? Und welche Folgen hat ihr Erfolg für die liberale Demokratie, für Menschenrechte, für demokratische Institutionen?


Referent: Prof. Dr. Marcel Lewandowsky, Politikwissenschaftler

Zeit: Mittwoch, 28. Oktober, 19 Uhr

Ort: Katholisches Bildungszentrum nr30, Nieder-Ramstädter Str. 30, Darmstadt

Kosten: um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten

Anmeldung

Die AfD bei Wahlen. Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst 

Rechtsextrem 2.0

Der Aufstieg der Nationalautoritären in Deutschland und Europa

 

Veranstaltungsreihe von

Oktober - November 2026




Die Landtagswahlen des Septembers 2026 haben erneut gezeigt, wie stark die AfD inzwischen die politische Landschaft prägt. Was lässt sich aus den Wahlergebnissen lesen, was sind die Folgen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene?

Der Vortrag widmet sich den Erkenntnissen der Recherchen des CORRECTIV-Netzwerks über die AfD. Vor diesem Hintergrund arbeitet der Referent Marcus Bensmann heraus, welche Pläne die National-Radikalen verfolgen, und bewertet die Ergebnisse der Landtagswahlen vor dem Hintergrund seiner Erkenntnisse über die Partei, ihre Strategen und Anhänger*innen.


Referent: Marcus Bensmann, Senior Reporter bei correctiv.org

Zeit: Mittwoch, 4. November, 19 Uhr

Ort: Das Offene Haus, Rheinstraße 31, Darmstadt

Kosten: um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten

Anmeldung

Hinsehen –

Verstehen –

Handeln.

Praxis- und Netzwerktag zum Umgang mit der extremen Rechten

 

Rechtsextrem 2.0

Der Aufstieg der Nationalautoritären in Deutschland und Europa

 

Veranstaltungsreihe von

Oktober - November 2026




Dieser Praxis- und Netzwerktag bietet einen vertieften Einblick in lokale Strukturen rechter Akteure und in digitale Kommunikationsstrategien.

An diesem Tag stehen digitale und analoge Handlungsmöglichkeiten und Handlungsstrategien zum Umgang mit demokratiefeindlichen Akteuren im Mittelpunkt, sowie die Vernetzung mit Initiativen, die sich für Demokratie einsetzen.


Impulsvortrag

Digitale Strategien von rechts (Nick Nestler, Politikwissenschaftler)

 

Workshops

Jugend und Jugendkulturen (Florian Eutebach, Bischöfliches Jugendamt, Mainz)

Christentum und Rechtsextremismus (Günter Harmeling, pax Christi Rhein-Main)

Regionale Netzwerke und Strukturen von rechtsextremen Gruppen (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus – Regionalstelle Südhessen)

Hopespeech (Matthias Blöser, ZBG der EKHN)

Social Media-Kommunikation der extremen Rechten (Nick Nestler, Politikwissenschaftler)

 

Podium mit Workshopleiter:innen

Positive Gegenstrategien

 

Die Workshops finden zweimal statt, sodass alle TN zwei Workshops besuchen können. Zudem können Menschen Infomaterialien über ihre Initiativen mitbringen, in den Pausen ist Raum und Zeit für Vernetzung.


Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Wir müssen für das Mittagessen planen können!


Zeit: Samstag, 7. November, 9:30 – 15:30 Uhr

Ort: Katholisches Bildungszentrum nr30 (Räume: KHG, nr30, Akademie des Bistums Mainz, Darmstadt), Nieder-Ramstädter Str. 30, Darmstadt

Kosten: um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten

Anmeldung

Deutschland 2033: Was will die AfD? Eine Partei verändert Deutschland

Rechtsextrem 2.0

Der Aufstieg der Nationalautoritären in Deutschland und Europa

 

Veranstaltungsreihe von

Oktober - November 2026




Deutschland 2033: Einhundert Jahre nach der Machtübertragung an die Nazis steht Deutschland vor einer Bundestagswahl – und die AfD geht als Siegerin hervor. Die Brandmauer hält nicht: In der Hoffnung, die AfD in der Regierung zu entzaubern, gibt die Union nach. Doch das Kalkül scheitert. Die autoritären National-Radikalen demontieren Schritt für Schritt den liberalen Verfassungsstaat. In nur einem Jahr wächst ein autoritäres Regime heran, das Menschenrechte und Demokratie verachtet.

Justus Bender erzählt von einem Untergang ohne Spektakel – gerade das macht seine Vision so realistisch. Das Buch spielt in der Zukunft, handelt aber in Wahrheit von einer Gegenwart, in der es noch Hoffnung gibt: Es erklärt im Detail, welche Politik und Kommunikation heute nötig sind, um das Scheitern von morgen zu verhindern.

Der Autor und Journalist Justus Bender präsentiert Thesen aus seinen beiden Büchern „Was will die AfD? Eine Partei verändert Deutschland“ und „Deutschland 2033. Ein Szenario“.


Referent: Justus Bender, Journalist

Zeit: Mittwoch, 11. November, 19 Uhr

Ort: Das Offene Haus, Rheinstraße 31, Darmstadt

Kosten: um einen freiwilligen Beitrag wird gebeten

Anmeldung

Ausstellung

„Rechter Terror in Hessen“


17. bis 27. November


Rechtsextrem 2.0

Der Aufstieg der Nationalautoritären in Deutschland und Europa

 

Veranstaltungsreihe von

Oktober - November 2026




Rechte Gewalt und rechtsextremer Terror begleiten die Bundesrepublik seit ihren Anfängen. Der Fotograf Mark Mühlhaus hat mehr als 30 Schauplätze rechter Gewalttaten besucht. Seine Fotografien zeigen eine scheinbare Normalität und fordern dazu auf, sich die Geschichten rechten Terrors vor Augen zu führen, die mit diesen Orten verbunden sind. Die Ausstellung vom 17. - 27. November 2026 zeigt Orte in Hessen, darunter auch in Darmstadt, an denen in den letzten Jahrzehnten rechtsextreme Gewalt stattgefunden hat.


nähere Informationen: https://unsichtbarer-terror.de/rechter-terror-in-hessen/ 


Beim Eröffnungsvortrag sprechen die Autor:innen Sascha Schmidt und Yvonne Weyrauch über die zentralen Erkenntnisse ihres Buches „Rechter Terror in Hessen – Geschichte, Akteure, Orte“.


Ausstellungseröffnung: Dienstag, 17. November, 19 Uhr


Ort: Justus-Liebig-Haus, Kleine Bachgasse 2, Darmstadt